YOGA FÜR SURFERINNEN

Was ist Yoga?

Viele denken bei Yoga erstmal an komplizierte Verrenkungen und knappe, bunte Outfits. Im Westen wird Yoga häufig im Zusammenhang mit Wellness und Fitness vermarktet – dadurch wird ein bestimmter Stereotyp kreiert. Daran ist gar nichts Schlimmes! Wichtig ist nur zu wissen, dass Yoga tastsächlich viel, viel mehr ist als Stretching im Rauch von Räucherstäbchen.

Yoga ist eine ursprünglich aus Indien kommende Philosophie und ein Lebensstil, der alle Lebensbereiche umfasst. Yoga ist zwar keine Religion, hat jedoch ähnliche Ursprüngen wie der Hinduismus und überschneidet sich teilweise. Zum Beispiel werden im Kundalini-Yoga regelmäßig Mantras rezitiert, die an bestimmte Hindu-Gottheiten gerichtet sind.

1500 v. Chr. wurde Yoga erstmals in der Rig Veda erwähnt, einem der ältesten heiligen Texte der Welt. Über viele Jahre hinweg entwickelten indische Priester Yoga weiter. Die damit im Zusammenhang stehenden Praktiken, Glaubensvorstellungen und Techniken sind in den Upanischaden niedergeschrieben. Das Bekannteste dieser Dokumente ist die Bhagavad Gita. Sie wurde ungefähr 500 v. Chr. verfasst. Lies hier mehr über die Ursprünge der Yoga-Philosophie und Tradition.

Der Vater des „modernen“ Yoga ist Patanjali, der Verfasser der Yoga Sutras. Im zweiten Kapitel von Patanjalis Yoga Sutras werden die Grundlagen des Ashtanga Yoga gelegt. Frei übersetzt beschreibt Ashtanga den achtarmigen Pfad zur Erleuchtung. Hier erfährst du mehr über Ashtanga Yoga, den achtarmigen Pfad zur Erleuchtung. Yoga umfasst in dem Sinn neben Asana auch Meditation, Atemtechnik (Pranayama), Konzentration und bestimmte Verhaltens- und Glaubensregeln (Yamas und Niyamas).

Du siehst: Hinter den Asanas und Übungen, die wir heute hauptsächlich praktizieren um uns fit zu machen, steckt eine ganze Menge Geschichte.

Warum üben wir Yoga?

Das Ziel des achtarmigen Weges ist Erleuchtung (samadhi). Yoga richtete sich zu Zeiten Patanjalis allerdings nicht an die Allgemeinheit, sondern an ausgewählte Asketen, Priester und „Seher“ (Rishis), die als Einsiedler oder in Klöstern (Ashrams) lebten.

Unser moderner Alltag sieht ganz anders aus. Außerdem steht es heutzutage jedem Mensch mit Internetanschluss frei, sich über Yoga zu informieren und mit Hilfe von Online-Videos zu üben. Und auch ohne Askese und Einsamkeit und ohne alle 7 Schritte, die vor der Erleuchtung kommen, zu durchlaufen, führt Yoga immer wieder zu kleinen erleuchteten Momenten im Alltag.

Diese Momente werden auch als „Yoga High“ bezeichnet. Hast du schon mal erlebt, dass du dich nach einer Yoga-Stunde inklusive Savasana ganz ruhig und entspannt gefühlt hast, und vielleicht hast du sogar Farben, Formen und Geräusche ein kleines bisschen anders wahrgenommen? Dann hast du dieses High auch schon einmal erlebt.

Für alle, denen das zu ungreifbar ist, kommt hier eine Auflistung der nachweisbaren positiven Effekte von Yoga auf Körper und Geist:

  • Stärkung der Tiefenmuskulatur
  • Anregung des Blutkreislauf und des gesamten Metabolismus
  • Dehnen und Stärken der Muskeln
  • Verringerung von Depression und Angstzuständen
  • Stressreduktion
  • Verbesserte Achtsamkeit
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Verbesserung der Grundstimmung
  • Reduzierung von Verletzungen
  • Stärken des Immun- und Atmungssystems

Yoga wirkt bei jedem gleich

Das Besondere an Yoga ist, dass es universell und einzigartig zugleich ist. Egal für welchen Yoga-Stil und Lehrer du dich entscheidest – wenn du regelmäßig praktizierst, wirst du zu 100% die oben genannten Effekte erfahren und von einem kraftvollen Körper und einem klaren, entspannten Geist profitieren. Yoga gibt jedem Menschen genau Das, was sie oder er gerade braucht.


Los geht’s!

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, Yoga zum ersten Mal auszuprobieren oder deine bestehende Praxis zu vertiefen, kontaktiere mich für 1:1 oder Gruppen Zoom-Kurse.